Arbeitswelt - 28.05.2026

Ältere Generation einbinden, um Personalengpässe zu lösen

Die Studie von focus50plus zeigt: In den nächsten zehn Jahren fehlen der Schweizer Wirtschaft rund 400'000 Erwerbstätige – gleichzeitig fördert nur jedes dritte Unternehmen die Weiterarbeit von Mitarbeitenden über 65. Mehr im Artikel von Fabienne Riklin im Tages-Anzeiger.

Fabienne Riklin schreibt im Tages-Anzeiger (paywall) vom 22. Juni 2026 einen Beitrag über die Studie «Arbeitskräfte 60plus im Fokus der Unternehmen». Dabei wird das Referenzalter 67 Jahre tendenziell positiv bewertet. Die Studie zeigt aber auch: Die Arbeitgeber müssen die Beschäftigungsfähigkeit der Älteren aktiver fördern und die Personalbindung ihrer Arbeitskräfte 60plus stärken.

Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem Artikel:

  • 400'000 Erwerbstätige werden der Schweizer Wirtschaft in den nächsten zehn Jahren fehlen
  • 90% der Arbeitgeber loben die Erfahrung, Loyalität und das Verantwortungsbewusstsein der Generation 60plus
  • Nur jedes dritte Unternehmen fördert aktiv die Weiterarbeit von Mitarbeitenden über 65 Jahren
  • Nur jedes dritte Unternehmen passt Aufgaben und Verantwortlichkeiten gezielt an ältere Mitarbeitende an
  • 40% der KMU verzichten aufgrund hoher Lohnnebenkosten auf die Beschäftigung älterer Arbeitnehmender
  • Rund zwei Drittel der Arbeitgeber befürworten steuerliche Anreize für Unternehmen mit einem hohen Anteil älterer Mitarbeitender
  • 71% der Unternehmen unterstützen einen flexiblen Wiedereinstieg nach der Pensionierung
  • Fast 80% der Befragten stehen einer freiwilligen Weiterarbeit bis 67 positiv gegenüber
  • Beim Unternehmen Kuhn Rikon sind 5% der Mitarbeitenden über 65 Jahre alt
  • Für die Studie wurden 500 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen befragt

Auftraggeber der Studie ist der Verein focus50plus, gemeinsam mit seinen Trägerorganisationen Schweizerischer Arbeitgeberverband und Schweizerischer Gewerbeverband.
Die Alixio Group Schweiz hat die Studie durchgeführt. Ansprechpartner ist Edgar Spieler, Director Public & Innovation.
 

Erfahren Sie mehr im Artikel im Download (rechte Seite)

Bildvermerk: Silas Zindel

Teilen